Symbolischer Spatenstich Inselhalle Lindau, Foto: Christian FlemmingDas Ende der diesjährigen Nobelpreisträgertagung läutet auch das Ende der „alten“ Inselhalle ein. Am kommenden Montag, 6. Juli beginnen die Ausräumarbeiten, eine Woche später bereits die Abrissarbeiten für den umfangreichen Umbau, der Mitte 2017 abgeschlossen sein soll.

Bayerns Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Landrat Elmar Stegmann, Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker sowie die Verantwortlichen der Lindauer Nobelpreisträgertagungen, darunter Bettina Gräfin Bernadotte, Prof. Wolfgang Schürer und Nikolaus Turner, haben zusammen mit Nobelpreisträger Klaus von Klitzing, mehreren  Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt und Tourismus-Geschäftsführer Carsten Holz die Abrissarbeiten an der Inselhalle symbolisch eingeleitet.

Nach fast 35 Jahren, in denen in der Inselhalle mehr als 7000 Tagungen, Kongresse, Messen und Konzerte stattgefunden haben, wird das 1981 eröffnete Veranstaltungs- und Kongresshaus auf der Lindauer Insel  generalsaniert und mit  Konferenzräumen und Foyerflächen deutlich erweitert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Damit soll der Tagungs- und Bildungsstandort Lindau langfristig gesichert und ausgebaut werden.

So hochkarätig, wie die Geschichte der alten Inselhalle mit der 65. Nobelpreisträgertagung in diesem Jahr endet, so glänzend soll auch die Ära der neuen Inselhalle beginnen, nämlich mit der 67. Nobelpreisträgertagung Ende Juni 2017.