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Lindauer Nobelpreisträgertagung


Wissenschaftsforum der Extraklasse

Jedes Jahr im Sommer verwandelt sich die Lindauer Insel in ein Wissenschaftsforum der Extraklasse: Die besten Wissenschaftler ihres Fachs treffen die talentiertesten Nachwuchsforscher, um sich über die Themen auszutauschen, die sie am meisten interessieren – und nur ganz wenige andere Menschen verstehen.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war die deutsche Wissenschaft international isoliert. In dieser Lage hatten die beiden Lindauer Ärzte Franz Karl Hein und Gustav Wilhelm Parade die Idee, eine Tagung von Nobelpreisträgern zu gründen – nicht zuletzt als Geste der Völkerverständigung.

Seit 1951 treffen sich so jährlich über 30 Nobelpreisträger mit über 600 führenden Nachwuchswissenschatlern aus der ganzen Welt. Im jährlichen Wechsel widmet sich die Nobelpreisträgertagung in Lindau den drei naturwissenschaftlichen Kategorien des Nobelpreises: der Medizin, der Physik und der Chemie. Alle fünf Jahre findet eine interdisziplinäre Tagung statt. Zusätzlich treffen sich seit 2004 alle drei Jahre die Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften. Auch Friedensnobelpreisträger sind regelmäßig in Lindau zu Gast.

Ziel ist der interkulturelle und generationenübergreifende Austausch von Wissen und Erfahrungen sowie der Aufbau von Netzwerken. Vorträge, Diskussionsrunden, Podiumsdiskussionen und Master Classes machen den Großteil des Programms der Tagungen aus. Doch die Lindauer Nobelpreisträgertagungen lassen ihren Teilnehmern bewusst auch Raum für Inspiration und Reflexion, für persönliche Begegnungen und intensive Gespräche – darin unterscheiden sie sich von üblichen wissenschaftlichen Konferenzen.



Informationen
VeranstaltungstypTagung
Teilnehmer500
ThemaNaturwissenschaften
Webseitewww.lindau-nobel.org