Spatenstich InselhalleRund 80 Gäste waren am Freitagmittag der Einladung zum feierlichen Spatenstich für die neue Inselhalle Lindau gefolgt, unter Ihnen die Abgeordneten des Bayerischen Landtags Eberhard Rotter und Leopold Herz, Landrat Elmar Stegmann sowie Gräfin Bettina Bernadotte af Wisborg und Prof. Wolfgang Schürer als Vertreter für die Lindauer Nobelpreisträgertagungen am Bodensee.

Spatenanstich für die neue Inselhalle

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker war sichtlich erfreut darüber, nach nunmehr achtjähriger Beschäftigung mit den Thema „Modernisierung und bedarfsgerechte Erweiterung der Inselhalle“ den Spatenstich einleiten zu dürfen. „Alles braucht seine Zeit“, so Ecker, „und nun stehen wir kurz davor: Vor dem Spatenstich für die neue Inselhalle in Lindau“. Geduld werde eben irgendwann belohnt.

Seit dem Jahr 2007 beschäftigten sich die Akteure der Insel- und Gartenstadt näher mit dem Projekt Inselhalle. Der Stadtrat tagte unzählige Stunden dazu, Bürgerinformationsveranstaltungen fanden statt, Presseberichte erschienen und nicht zuletzt drohte ein Bürgerentscheid im Mai dieses Jahres eines der größten und ambitioniertesten Projekte der Stadt im Bodensee noch zum Scheitern zu bringen. Am 17. Mai hieß es dann aufatmen: Das Gesamtprojekt Inselhalle mit Stadtplatz und Parkhaus konnte ohne Wenn und Aber in die Umsetzung gehen.

Bereits am 13. Juli 2015 begannen die Demontagearbeiten der Inselhalle, die 1981 als städtisches Kongress- und Veranstaltungshaus eröffnet worden war. Doch bis zu diesen Abbrucharbeiten war es ein langer Weg. Mit dem Siegerentwurf des Architektenbüros Auer Weber aus München bekommt die in die Jahre gekommene Inselhalle am Kleinen See ein neues, modernes, zeitgemäßes Gesicht. Lindau sichert sich damit langfristig seine Position als beliebter Tagungs- und Kongressstandort am Bodensee und erhält ein modernes Kommunikationshaus für seine Bürger und Gäste.

Dank gilt Ministerpräsident Seehofer

Ecker sieht die Fachplaner, Gutachter und ausführenden Firmen auf dem besten Wege, die neue Inselhalle zu einem besonderen Glanzstück Lindaus und am Bodensee werden zu lassen. Das Stadtoberhaupt richtete seinen Dank nicht nur an die vielen Projektbeteiligten wie das Architektenteam von Auer Weber, die Projektsteuerer von Hitzler Ingenieure oder sein internes Projektteam um die Lindau Tourismus und Kongress GmbH, Bau- und Ordnungsamt. Einen ausdrücklichen Dank sendete Ecker an den Freistaat Bayern, insbesondere an Ministerpräsident Horst Seehofer: „Wir wären alle nicht hier, wenn es den 4. Februar 2014 nicht gegeben hätte.“ Dieser Tag war nach mehreren vorausgegangenen Detailgesprächen „ein guter Tag für Bayern, ein guter Tag für Lindau“ – so titelte es vor über einem halben Jahr die Lindauer Bürgerzeitung. Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger kam an diesem Februartag nach Lindau und überbrachte der Stadt Lindau die gute Nachricht, dass der Freistaat Bayern das Projekt Inselhalle mit rund 25 Millionen Euro unterstützten wird. „Nur durch diese großzügige Zuwendung durch den Freistaat Bayern ist das Projekt zu realisieren“, so Ecker. Einen maßgeblichen Anteil an dieser einmaligen Fördersumme habe auch Prof. Wolfgang Schürer, der sich unermüdlich für die Inselhalle einsetzte. Ebenso lobte der Oberbürgermeister die vorbildliche Unterstützung durch die Regierung von Schwaben.

Eckers Danksagungen richteten sich aber auch an die Nachbarn des Bauprojekts, die bei den Abrissarbeiten bereits einige intensive Belästigungen hinnehmen mussten, und die auch während der Bauarbeiten sicherlich immer wieder einiges zu hören bekommen werden. „Wir bemühen uns stets um rechtzeitige Informationen und bitten um Ihr Verständnis.“

Abschließend unterstrich Ecker die oft langjährige Treue und Geduld der Stammkunden während der anstehenden Umbaumaßnahmen und freute sich gleichzeitig über das bereits große Interesse neuer Partner an der neuen Inselhalle Lindau.